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BAUKOSTEN- U. CO2-REDUKTION DURCH WÄRMECONTRACTING
 



 

"Baukostensenkung und CO2-Minderung durch Wärme-Contracting
Hemmnisse und Lösungswege"

Der Forschungsbericht wurde mit Mitteln von
- Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen
- Buderus Heiztechnik GmbH
- Heitech GmbH
- Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
- Viessmann Werke
- Technomar GmbH
gefördert. (Förderzeichen: BS 34-800199-16)

Durch die Erzeugung von Raumwärme für Wohngebäude wurden in Deutschland im Jahr 1998 rund 160 Mio. t CO2 in die Atmosphäre freigesetzt.

Experten der Branche stimmen darin überein, dass durch einen optimalen Betrieb aller Wärmeerzeugungsanlagen sowie durch die Modernisierung der über 2,8 Mio. veralteten Feuerungsanlagen der Baujahre 1978 und älter die CO2-Emission um 20 bis 30 % gesenkt werden könnte.

Die relativ schlechte und veraltete heizungstechnische Ausrüstung der Wohngebäude in Deutschland ist auf den lange Jahre bestehenden Interessenskonflikt zwischen Investor und Nutzer im Mietwohnungsbau zurückzuführen. Durch die Umlagefähigkeit der Heizkosten auf die Nutzer (Mieter) war der Gebäudeeigentümer i.d.R. bestrebt, eine Anlage zu günstigen Investitionskosten zu erwerben. Die daraus resultierenden, relativ höheren Verbrauchskosten waren als Betriebskosten auf die Mieter umlegbar und belasteten den Vermieter nicht. An dieser Situation hat sich bis heute prinzipiell nichts geändert; allerdings sind die Nebenkosten mit der Hauptkostenposition „Heizkosten“ zu einem Kriterium der Vermietbarkeit geworden, so dass der Vermieter heute die Kosten möglichst niedrig halten muss.

Ein Ausweg aus dem Interessenkonflikt und der neuen Vermietsituation könnte das Wärme-Contracting sein. Seitens des Contractors ist der Einsatz hocheffizienter Anlagentechnik und optimale, d.h. überwachte Betriebsbedingungen für einen wirtschaftlichen Erfolg unabdingbar.

Wärme-Contracting ist ein Dienstleistungskonzept von privatwirtschaftlichen und kommunalen Unternehmen, die – je nach Contracting-Modell – Wärmeversorgungsanlagen auf eigenes Risiko finanzieren, errichten und betreiben.
Wärme-Contracting könnte damit bei einer nachhaltigen Marktdurchdringung einen nennenswerten Beitrag zur CO2-Emissionsminderung in der Wohnungswirtschaft leisten.

Die durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen unter dem Förderzeichen BS 34-800199-16 geförderte Forschungsarbeit hatte das Ziel nachzuweisen und zu quantifizieren, welchen Beitrag das Wärme-Contracting in der deutschen Wohnungswirtschaft zur Minderung der energiebedingten CO2-Emissionen leisten kann und in welchem Umfang darüber hinaus eine Baukostensenkung für den Gebäudebesitzer damit verbunden ist. Da eine intensivere Marktdurchdringung des Wärme-Contractings nur durch die Beseitigung von bestehenden Markthemmnissen zu erreichen ist, waren zugleich Lösungswege zu erarbeiten.

Die Studie wird zu Ihnen zum Selbstkostenpreis von Euro 50,- zugesendet.

Für zusätzliche Informationen stehen wir Ihnen gerne unter der Telefon-Nummer +49(0)89/419 418-0 zur Verfügung.

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Auswirkungen der Energieeinsparverordnung EnEV | CD Jahrbuch Energiecontracting 2000