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Während
das Klima in Deutschland zwischen Dauerregen und tropischen Temperaturen verrücktspielt,
bedroht die größte Ölpest aller Zeiten die Küsten der USA. Aus
gegebenem Anlass möchten wir uns in der dritten Ausgabe unseres Magazins ERFOLG! mit dem Trend zur Nachhaltigkeit
beschäftigen. |
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Aktuelle Themen: |
► Green Logistics
Konferenz 2010: Hype oder Muss? ► Barkawi: Heutige Investitionen in
E-Flotten schon ab 2015 rentabel? ► TÜV SÜD: Wie gut sind Werkstätten auf
E-Autos vorbereitet? ► Editorial: Ist Deutschland in einer
Elektromobilitätskrise? |
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Green Logistics Konferenz: Hype oder Muss? Selbst die diesjährige Leitmesse für Logistik die
LogiMAT 2010 stand ganz unter dem
Motto Grüne Logistik. In der von Technomar und integral organisierten Fachkonferenz
„Green Logistics – Hype oder Muss?“ wollen am 17. Juni in München Top-Experten
von Bund, Betreibern, Systemanbietern, Forschung, Zertifizierern und Investoren
klären, ob dieser Trend unternehmerisch auch wirklich Sinn macht. |
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Barkawi: Heutige Investitionen in
E-Flotten schon ab 2015 rentabel? Schon
heute beschäftigen sich Barkawi Management Consultants mit der Mobilität der
Zukunft und deren Auswirkungen auf die Logistik. In der Studie Next
Generation Energy wurde ermittelt, unter welchen Bedingungen sich der Betrieb
von Elektrofahrzeugen in einer Flotte rechnet. Und dass Elektromobilität für
Barkawi mehr als nur Theorie ist, zeigt die Tatsache, dass sie einen eigenen Tesla
Roadster Sport im kommerziellen Einsatz haben. Im Rahmen der Green Logistics
Konferenz am 17. Juni besteht die Möglichkeit, sich anhand des Tesla von den
Vorzügen emissionsfreier, elektrischer Antriebe selbst zu überzeugen. |
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TÜV SÜD: Wie gut sind Werkstätten auf Elektroautos
vorbereitet? Im Auftrag des TÜV SÜD hat Technomar unter 311
Werkstätten eine repräsentative Umfrage zum Thema Hybrid- und Elektrofahrzeuge
durchgeführt. Dabei sollte die Frage: "Wie gut sind Handel und
Werkstätten auf Elektro-Mobilität vorbereitet" beantwortet werden. In
einer gemeinsamen Pressekonferenz von TÜV SÜD und Technomar wurden die
überraschenden Ergebnisse auf der 20. Automobilmesse AMI in Leipzig
präsentiert. |
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Editorial: Ist Deutschland in einer Elektromobilitätskrise? Trotz Kanzlergipfel und schicker Konzeptstudien hinkt die
deutsche Automobilindustrie bei E-Autos gut zwei Jahre hinter der Konkurrenz
her. Deutsche Kernkompetenzen wie Getriebe- und Motorenbau spielen hier keine
Rolle mehr. Durch Kooperationen mit asiatischen Batterieherstellern sind zwar
ab 2013 auch Elektroautos Made in Germany möglich, doch die Wertschöpfung
geht zunehmend nach Fernost. Unserer Meinung nach befindet sich die deutsche
Automobilindustrie in der bedrohlichsten Situation ihrer Geschichte – der
Elektromobilitätskrise. Ob es einen Weg aus dieser Krise gibt, lesen Sie hier… |
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Green Logistics Konferenz: Hype oder
Muss? Zahlreiche Unternehmen werben
heute bereits mit Green Logistics Lösungen. Doch die Meinungen über den
wirtschaftlichen Nutzen solcher Angebote gehen weit auseinander. Untersuchungen
wie die des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik BME haben
ergeben, dass nachhaltige Logistikangebote aus Kosten- und Imagegründen
Gewinner in der Krise sind. Andere Umfragen wie die des Supply Chain
Management Institutes SMI kommen hingegen zum Resultat, dass Einkäufer von
Industrie, Handels- und Dienstleistungsfirmen nicht bereit sind, Aufpreise
für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen zu zahlen. Am 17. Juni 2010 soll in München in der Fachkonferenz „Green
Logistics – Hype oder Muss?“ daher geklärt werden, welchen Stellenwert
und Sinn Green Logistics Angebote heute und in Zukunft haben. Hierfür
wurden Top-Experten der gesamten Wertschöpfungskette als Referenten
eingeladen. Die Bundesregierung
wird vom Bundesumweltministerium vertreten, Logistikbetreiber von BMW und der ABB-Tochter Busch-Jaeger, Systemanbieter von SwissLog,
VanDerLande, psb intralogistics und SSI Schaefer Noell, für die Zertifizierer spricht der TÜV SÜD,
für die Forschung das Fraunhofer
IML und trilogIQa und die Investorenseite
wird von FCP | frontier capital
partners vertreten. Durch
die Veranstaltung führt kompetent Frau Dr. Petra Seebauer, Chefredakteurin von LOGISTIK HEUTE. Die Firma Barkawi Management Consultants bietet im
Rahmen der Konferenz die Möglichkeit, ein zentrales Element zukünftiger
grüner Logistik – nämlich Elektromobilität – selbst zu erleben. Bei einer Fahrdemonstration in einem Tesla Roadster Sport ist mit 3,7
Sekunden auf 100 km/h und 400 Nm ab der ersten Sekunde der Fahrspaß
garantiert. Die Teilnehmer können sich in der Mittagspause oder im Anschluss
an die Veranstaltung selbst davon überzeugen. Zahlreiche
Führungskräfte namhafter Unternehmen
wie Logistikzentren, Fuhrparkbetreiber, Planer,
Systemintegratoren, Komponentenanbieter und Systemanbieter haben sich bereits
für die Konferenz akkreditiert. Ziel der Konferenz ist es,
neben den Vorträgen eine Plattform zu schaffen, um Kontakte zu knüpfen und eigene
Fragestellungen aktiv in die Fachdiskussionen einzubringen. So ist im
Anschluss an jeden Vortrag, bei der Podiumsdiskussion und in den Pausen ausreichend
Zeit eingeplant, um mit den Referenten und Teilnehmern ungeklärte und auch
kontroverse Themen zu erörtern. Noch
sind Plätze für eine Konferenzteilnahme frei. Anmeldung zur Konferenz nach oben |
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Barkawi:
Heutige Investitionen in E-Flotten schon ab 2015 rentabel? Ab
2012 dürfen die Fahrzeugflotten der Hersteller laut EU-Recht nur noch
durchschnittlich 130 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren, was einem
Kraftstoffverbrauch von rund fünf Litern pro 100 Kilometer entspricht. Auch
Städte und Kommunen rüsten beim Kampf gegen CO2 Verschmutzung auf.
Es gibt in Deutschland bereits 40 Umweltzonen, die in den entsprechenden
Städten den Verkehr auf saubere Fahrzeuge limitieren. In Berlin und Hannover
gibt es heute schon die Umweltstufe 3, welche ausschließlich Fahrzeuge mit
Schadstoffklasse 4 zulässt. Langfristig werden andere Städte nachziehen und
ggf. Verbrennungsmotoren ganz aus den Städten verbannen. Barkawi
Management Consultants beschäftigen sich daher schon heute mit der Mobilität
der Zukunft und deren Auswirkungen auf die Logistik. In der Studie Next
Generation Energy wurde der Flottenbetrieb einer E-Flotte von
Kurierfahrzeugen (z.B. Fiat Ducato) simuliert. Lt. Frank Reichert, Autor der
Studie, ergibt sich im Betrieb eine
anfängliche Kostenersparnis für das E-Fahrzeug von 1.417 € pro Jahr gegenüber
dem Dieselfahrzeug. Darüber kann im Laufe der Jahre eine Kaufpreisdifferenz
von ca. 9.500 € bei Anschaffung im Jahr 2010 ausgeglichen werden. Somit ist
ein Betrieb bei identischen Kosten ab einer Anschaffung im Jahr 2014/15 mit
dem gegebenen Lastprofil unter Berücksichtigung der Kaufpreisdifferenz
möglich. Dies berücksichtigt noch nicht potenzielle Förderbeträge in der
Anschaffung, komplette KfZ-Steuerbefreiung und Vorteile aus dem CO2-Emissionshandel.
Für
Unternehmen ergeben sich folgende Vorteile: 1. Kostenersparnis 2. Einsparung von CO2 |
Uneingeschränkte Mobilität in Städten 3. Image und Marketing Als
Experte für Lagerhaltung und Logistik sieht Wolfgang Schürholz die Zukunft
der innerstädtischen Logistik-Systeme in Umlagerungs-Hubs an den
Stadträndern. Green Logistics bedeutet für ihn bspw., dass die Lieferungen
von allen Spediteuren in Hubs gebündelt und dann mit umweltfreundlichen
Fahrzeugen im Stadtzentrum zugestellt werden. Das würde bedeuten, dass DHL,
DPD, UPS, Post, etc. nicht mehr separat zum gleichen Empfänger fahren,
sondern ein unabhängiger Dienstleister diese Fahrten für alle übernimmt. In
Megacities sind solche Konzepte zukünftig nicht nur „green“ sondern
notwendig. Um
diese theoretischen Ansätze auf die Straße zu bringen, hat Barkawi die Firma
Next Generation Mobility KG gegründet, die am 17. Juni auf der Green
Logistics Konferenz: Hype oder Muss ihren Tesla Roadster Sport für
Testfahrten zur Verfügung stellt. Ziel ist es, den Teilnehmern schon heute
einen Eindruck davon zu vermitteln, was E-Mobilität und Green Logistics in
Zukunft bedeuten werden. Infos zur Studie Next Generation Energy Infos zur Firma Next Generation Mobility
KG nach oben |
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TÜV SÜD: Wie gut sind Werkstätten
auf Elektroautos vorbereitet? TÜV
SÜD und Technomar haben zum Auftakt der 20. Automobil International AMI in
Leipzig eine neue repräsentative Umfrage zur E-Mobilität vorgestellt. Im
Auftrag des TÜV SÜD hat Technomar dazu
bundesweit 311 Werkstätten und Autohäuser befragt. Die
Auswertung zeigt: 60 Prozent betrachten das Elektroauto als Chance für ihr
Unternehmen. Die Branche sieht der Entwicklung mit Offenheit und Interesse
entgegen. Die Besorgnis, die neue Technologie könnte schlecht fürs Geschäft
sein, ist mit 26 Prozent relativ gering. Hauptgründe dabei sind hohes
Schulungspotenzial für die Mitarbeiter und die Sorge, dass Verschleißteile
weniger und Wartungsintervalle größer werden könnten. Bei der konkreten
Umsetzung wollen sich Werkstätten und Autohäuser jedoch noch Zeit lassen.
Lediglich zwölf Prozent glauben, sich bereits heute schon mit der
Elektro-Technologie auseinandersetzen zu müssen. Alle anderen sehen den Strom
erst langsam auf die Straßen und die Werkstätten zurollen: immerhin 32
Prozent in zwei bis fünf Jahren. Erstaunlich
aber: 38 Prozent glauben, dass die Technologie erst in fünf bis zehn Jahren
so weit entwickelt sein wird, dass sie sich damit auseinandersetzen müssten.
Das könnte zu spät sein, mahnen die Experten von TÜV SÜD, denn Hybridautos
sind schon heute Realität. Indes: Die abwartende Haltung der Mehrheit zeigt
sich bei der Vorbereitung in den Werkstätten: Mehr als 80 Prozent der
Techniker und Mechatroniker haben noch keine Erfahrung mit Hybridmodellen. Lediglich
in 14 Prozent der befragten Werkstätten wurde Personal bislang entsprechend
geschult - mehrheitlich bei Marken-Werkstätten, die bereits Hybrid-Modelle im
Angebot haben. Knappe 50 Prozent wollen mit der konkreten Vorbereitung auf
die Stromer noch ein paar Jahre warten und erst dann mit der Schulung der
Mitarbeiter beginnen. 35 Prozent halten den Start mit Fortbildungen in Sachen
Elektroantrieb erst dann für nötig, wenn es gar nicht mehr anders geht.
Immerhin: Neun Prozent wollen im kommenden Jahr die Mitarbeiter zur
Fortbildung schicken. Überraschendes
Ergebnis: Obwohl für die meisten die E-Mobilität erst in ein paar Jahren
interessant wird und das Personal noch nicht ausreichend geschult ist: Die
Bereitschaft, am Stromer zu schrauben, ist da. Mehr als 22 Prozent würden
Hybrid und Co. notfalls ohne Schulung heute schon reparieren. Die Gefahren
der Hochvolt-Technologie werden in der Branche nach Ansicht von TÜV SÜD
unterschätzt. Stromschlag oder Batteriebrand sind nur für wenige Werkstätten
ein Thema: Gute zwölf Prozent halten den Stromer im Vergleich zum Verbrenner
für etwas riskanter, weil die Gefahr eines Stromschlags besteht. Immerhin 14
Prozent sehen die Gefahr eines Batteriebrandes als vergleichsweise
problematisch. Gerade beim Thema Batteriesicherheit zeigt die Befragung ein
überraschend geringes Risikobewusstsein: Satte 87 Prozent der Befragten
stufen die Gefahren im Umgang mit dem E-Auto als geringer ein als beim
Verbrennungsmotor. Häufigste Begründung: Das Elektroauto hat keinen
Kraftstofftank. Aus Sicht von TÜV SÜD eine alarmierende Zahl. Komplette
Studie zum Download nach oben |
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Herausgeber Technomar GmbH Marktforschung & Unternehmensberatung Widenmayertraße 46a, D - 80538 München Tel.: 089 / 419 418-23 Fax: 089 / 419 418 88 Eingetragene Rechtsform: GmbH Sitz der Gesellschaft: München Registergericht München HRB 54238 Geschäftsführer: Dipl.-Wirtsch.-Ing. Zsolt Krémer Dipl.-Ing. Andreas Varesi Umsatzsteuer-Identifikations-Nr.: DE-129 476 115 |
Technomar GmbH (www.technomar.de): Technomar
ist seit über 30 Jahren als Institut für technologieorientierte
Marktforschung und Unternehmensberatung mit Stammsitz in München tätig.
Technomar hat sich auf die Investitionsgüterindustrie spezialisiert. Für
diese Zielgruppe werden Marktanalysen Europa- und weltweit durchgeführt.
Technomar betreut Kunden aus den Branchen Automotive / Fahrzeugbau,
Anlagen-/ Verfahrenstechnik, Bau- / Baustoffindustrie,
Elektro- / Informationstechnik, Energietechnik, Gebäude-/
Klimatechnik, Logistik / Materialflusstechnologie, Maschinenbau,
Neue Werkstoffe / Nanotechnologie, Schulung / Training,
Telekommunikation und Umwelttechnik. Zu den Kunden zählen Firmen wie Siemens,
Motorola, Volkswagen, E.ON, KUKA, Festo, Continental und KERMI aber auch
Behörden, Ministerien und die EU. International ist Technomar unter anderem
mit Partnerinstituten in Frankreich, England, Italien, Südosteuropa, Asien
und USA vertreten. |